Ohrenkerzen

Wirkprinzip der Ohrkerzen 
Beim Abbrennen der Ohrkerze, die abdichtend an den äußeren Gehörgang aufgesetzt wird, entsteht ein leichter Unterdruck (Kamineffekt) im Inneren der Ohrkerze und eine Vibration der stehenden Luftsäule. Dies bewirkt eine sanfte Trommelfellmassage mit Druckregulation des Kammersystems im Ohr. Die Wärme regt die Durchblutung an und intensiviert die Lymphzirkulation. Darüber hinaus werden Energiepunkte und Reflexzonen stimuliert. 
In der Naturheilkunde zählt die Ohrkerze zu den klassischen Ausleitungsverfahren. 

Wann wird die Ohrenkerze angewendet? 
Die Indikationen leiten sich aus dem Wirkprinzip ab: Hauptanwendungsbereiche sind dabei akute und chronische Belastungen im Ohr- und Kopfbereich, dabei besonders bei Ohr- und Kopfschmerzen, Schnupfen und Erkältungen, Druckphänomenen und Tinnitus sowie bei energetischen Störfeldern. 
Weiterhin sind Ohrkerzen ein hervorragendes Entspannungsverfahren bei Nervosität, Schlafstörungen, Stress und Hyperaktivität.

Dauer 30 min (je Ohr 15 min)